 |
 |
 |
 |
|
zurĂŒck zur Ăbersicht 2008
|
|
|
|
De Walnottbaum 19.07.08
DĂŒsset Johr es de Walnott de âBaum det Johretâ wĂŒil in den lĂ€Ăten Johren nich mahr velle WalnottbĂ€ume plantet worn sind und seu
dorĂŒmme jĂŒmmer sĂ€ltener wern. De Walnottbaum essÂŽn grauter Baum un kann bĂ€t teo 25 m hauch wern. Förn lĂŒttken GoornÂŽn ess dat nicks, öber vandage gifft et Walnötte auk os HalwstĂ€mme, de wern
nich seo graut. WalnöttbĂ€ume wern öwwer 160 Johre ault un draijjen örst aff den tehnten Johr. De BĂ€ume gieben nich in jeudet Johr eune geoe Ahrnte, öber geoe Nottjohre sind auk geoe WĂŒinjohre.
DĂŒsset Johr gifft et velle Nötte, iuse Baum henget propevull. De Nötte stecken in euner groinen Schillen. WĂ€nn man de anpackt wern de Finger ganĂ briun un dat geuht schlĂ€cht wier runter. Frohr hĂ€t
sick de Frubben met den Groinen van den FrĂŒchten de Haare fĂ€rwt. Auk Schopwolle word domet fĂ€rwet, dat gifft eune schöne rautgoldne Farwe. Enne Juni kann man de jungen groinen Nötte, de
Johannisnötte, plĂŒcken un met Schnaps upsetten. De Nottschnaps ess dĂ€nne teo WĂŒihnachten fĂ€rg. Dat Walnottholt ess wertvull und wĂ€rt för Funiere, Möbel un Parkett briuket. Auk FlintenschĂ€fte
wern iut Walnottholt maket, wĂŒil dat Holt nich spillert.
No Meddeleuropa sind de WalnottbĂ€ume wall örst met den Römern kommen un leterhen os EobstbĂ€ume bĂŒin Biuernhöwen un in Eobstwiesen plantet
worn. WĂŒil dat Lauw de Fleujen verdrĂŒiwt sind WalnottbĂ€ume frohr faken anner Messkiuhlen plantet worn. Seo os bĂŒi den EobstbĂ€umen gifft et unnerscheudlike Walnottorten: de Meisennott met euner
dĂŒnnen Scholen, de Kriebelnott met lĂŒttken Nötten, de Peernötte met euner weuken Scholen und de Spissnott, eune ganĂ aule Sorte.
|
|
 |
 |
|
Der Walnussbaum
Dieses Jahr ist die Walnuss der âBaum des Jahresâ weil in den letzten Jahren nicht mehr viele WalnussbĂ€ume gepflanzt worden sind und sie darum
immer seltener werden. Der Walnussbaum ist ein groĂer Baum und kann bis zu 25 Meter hoch werden. FĂŒr einen kleinen Garten ist das nichts, aber heute gibt es WalnĂŒsse auch als HalbstĂ€mme, die werden
nicht so groĂ. WalnussbĂ€ume werden ĂŒber 160 Jahre alt und tragen erst ab dem zehnten Jahr. Die BĂ€ume geben nicht jedes Jahr eine gute Ernte, aber gute Nussjahre sind auch gute Weinjahre. Dieses Jahr
gibt es viele NĂŒsse, unser Baum hĂ€ngt proppevoll. Die NĂŒsse stecken in einer grĂŒnen Schale. Wenn man die anfasst, werden die Finger ganz braun und das geht schlecht wieder ab. FrĂŒher haben sich die
Frauen mit dem GrĂŒnen von den FrĂŒchten die Haare gefĂ€rbt. Auch Schafwolle wurde damit gefĂ€rbt, das gibt eine schöne rotgoldene Farbe. Ende Juni kann man die jungen grĂŒnen NĂŒsse, die
JohannisnĂŒsse, pflĂŒcken und mit Schnaps ansetzen. Der Nussschnaps ist dann zu Weihnachten fertig. Das Walnussholz ist wertvoll und wird fĂŒr Furniere, Möbel und Parkett gebraucht. Auch GewehrschĂ€fte
werden aus Walnussholz gemacht, weil das Holz nicht splittert.
Nach Mitteleuropa sind die WalnussbÀume wohl erst mit den Römern gekommen und spÀter als ObstbÀume auf Bauernhöfen und in Obstwiesen
gepflanzt worden. Weil das Laub die Fliegen vertreibt, sind WalnussbĂ€ume frĂŒher oft an Mistkuhlen gepflanzt worden. So wie bei den ObstbĂ€umen gibt es unterschiedliche Walnussarten: die Meisennuss mit
einer dĂŒnnen Schale, die Kriebelnuss mit kleinen NĂŒssen, die PeernĂŒsse mit einer weichen Schale und die Spissnuss, eine ganz alte Sorte.
|
|